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FAQNach der Diagnose

Nach der ADHS-Diagnose – Therapie, Medikation & Nachsorge

ADHS nach der Diagnose – viele Betroffene fragen sich, wie es nach einer bestätigten ADHS-Diagnose weitergeht. Auf dieser Seite finden Sie Antworten auf häufige Fragen zu Therapieoptionen, Medikation, Anerkennung der Diagnose und Nachsorge.

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Häufige Fragen nach der ADHS-Diagnose

Welche Therapieoptionen gibt es nach der Diagnose?

Nach einer bestätigten ADHS-Diagnose stehen verschiedene Behandlungswege zur Verfügung. Dazu gehören Psychoedukation, um ADHS besser zu verstehen, Verhaltenstherapie zur Entwicklung alltagstauglicher Strategien sowie bei Bedarf eine medikamentöse Behandlung. Welche Therapieform sinnvoll ist, hängt von der individuellen Situation ab und wird im Befundgespräch besprochen. Die Weiterbehandlung erfolgt durch niedergelassene Psychologische Psychotherapeuten oder Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie.

Wird die gestellte Diagnose von anderen Ärzten, Institutionen und Ämtern anerkannt?

Ja. Die Diagnose wird nach den aktuellen wissenschaftlichen Leitlinien und mit standardisierten, validierten Verfahren gestellt. Sie wird von anderen Ärzten, Psychotherapeuten, Institutionen und Ämtern anerkannt. Der ausführliche Befundbericht dokumentiert den gesamten diagnostischen Prozess nachvollziehbar.

Wie funktioniert die Medikation bei ADHS?

Bei ADHS kommen häufig Medikamente wie Methylphenidat oder Lisdexamfetamin zum Einsatz. Diese Wirkstoffe unterstützen die Signalübertragung im Gehirn und können Aufmerksamkeit, Impulskontrolle und innere Ruhe verbessern. Die Verordnung und Einstellung von ADHS-Medikamenten erfolgt ausschließlich durch Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie — nicht im Rahmen der Diagnostik.

Gibt es eine Nachsorge oder Verlaufskontrollen?

Im Abschlussgespräch erhalten Sie eine ausführliche Psychoedukation zu ADHS. Für eine anschließende verhaltenstherapeutische Behandlung der ADHS besteht die Möglichkeit, sich auf die Warteliste setzen zu lassen. Die medikamentöse Einstellung und Verlaufskontrollen werden von Fachärzten für Psychiatrie und Psychotherapie durchgeführt.

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